Unsere „Expert*innen“

Walter Ospelt

wohnhaft in Thal

Wer ist er?

  1. Ein Wirtschaftsmigrant in 3. Generation (mein Großvater zog wegen Arbeitsplatzmangel von Vaduz nach Vorarlberg, ein Urgroßvater zog aus demselben Grund von Tirol nach Vorarlberg, ich zog aus demselben Grund von Vorarlberg in die Steiermark).
  2. Immer noch ein Ausländer, aber ein „gelernter Österreicher“, da immer in Österreich gelebt.
  3. Er ist nicht parteipolitisch tätig, sonst dürfte er nicht hier leben.
  4. Er war und ist sehr eigensinnig.

Was tut er?

  1. Informations-Sammler und -Verbreiter  in Sachen „Klimaschutz“
  2. Aktiver Netzwerker, auch international, in Sachen „Klimaschutz“

Was hat er getan?

  1. F&E Fahrzeugantriebssysteme.
  2. In Pension gegangen.
  3. e5-Teamleiter in der MG Thal (e5-Thal existiert nicht mehr seit der letzten GR-Wahl)
  4. Energieberater in der Klima und Energiemodellregion GU-West (existiert auch nicht mehr seit der Gemeindezusammenlegung und der letzten GR-Wahl).

Was treibt ihn an?

  1. Die Frage nach den Lebensumständen der künftigen Generationen (wir selbst werden die positiven Resultate der klimaschützenden Maßnahmen nicht mehr erleben). Dies verpflichtet zu nüchternem Denken („kalt wie eine Hundeschnauze“), das Gefühl kann dabei naturgemäß nicht helfend einspringen.
  2. Wir haben den Planeten Erde nur von den Nachkommenden gepachtet und müssen ihn weitergeben.
  3. Es dürfen uns in Sachen Klimaschutz keine Fehler mehr unterlaufen, denn wir können diese wegen der langen Zeitdauern nicht mehr beheben!

Wie ist die Reihenfolge in seinem „Denken“?

  1. Nur das ist positiv, was die Klimabelastung mindert.
  2. Nur größtmögliche Effizienz in der Energiegewinnung und -nutzung erlaubt die Bereitstellung erneuerbarer Energiequellen für möglichst viele Menschen (diese Energiequellen sind stärker begrenzt als gemeinhin gedacht).
  3. Nur volkswirtschaftlich sinnvolle Systeme ergeben ertragbare Kosten für den Einzelnen. Haben Sie schon darüber nachgedacht, dass Massenförderung schlecht ist: wenn jeder Österreicher 1 € als Förderung erhält, dann muss man ihm vorher etwa 2 € in Form von Steuern abnehmen.
  4. Klimaschutz kommt vor dem sogenannten Naturschutz: es gibt Maßnahmen, die als Naturschutz betrachtet werden, aber schlecht für‘s Klima sind. Klimaschutz ist aber immer auch Naturschutz.
  5. Lokal und saisonal kaufen und Sachen reparieren statt wegwerfen schont das Klima besser als man gemeinhin glaubt.
  6. Foto gibt’s keines, wer mich kennenlernen will, der sieht mich sowieso Aug‘ – in Aug‘.

Ronald Gjurkowitsch

Ronald Gjurkowitsch

lebt (und arbeitet meistens) in der gemeinde hitzendorf oder in wien
wenn beruflich dann in der energiewirtschaft.
unterrichtet nebenbei an fh joanneum und donauuni krems.
oft gut gelaunt und pflegeleicht, außer es passt ihm was nicht. (copyright rudi fußi)
linksliberal, grünaffin und immer noch hedonist

Kontakt: r.gju@me.com

Elke Murlasits

Lebt und arbeitet in Graz und Rohrbach/Hitzendorf als Historikerin, Kulturvermittlerin und freie Journalistin. Stolzes Grünes Parteimitglied. Ständig auf der Suche nach Menschen und Möglichkeiten, mit denen sie die Welt solidarischer, lebenswerter und gleichberechtigter gestalten kann.

Kontakt: e_mu@mur.at