Es gibt auch andere Meinungen

190805 Die Zeit online: Klimaleugner sind gut organisiert  Wer nach Klimabegriffen auf YouTube sucht, kann ziemlich krudes Zeug finden. Der Forscher Joachim Allgaier nimmt deshalb die Wissenschaftscommunity in die Pflicht.

Im Sinne des offenen Diskurses

Der Blog von Prof. Peter-Jörg Jansen

Besonders auch deshalb interessant da Prof. Jansen in der Gemeinde Hitzendorf wohnt und mit dem Redaktionsteam des Klimablogs Hitzendorf vereinbart hat, die blogs gegenseitig zu verlinken und auf diesem Wege unterschiedliche Meinungen offen diskutieren zu wollen.

Ansichten von Frau Vera Lengsfeld zur Klimaaktivisten Greta Thunberg

Zu den Ansichten von Frau Vera Lengsfeld zur Klimaaktivisten Greta Thunberg. 
 
Frau Vera Lengsfeld ist eine akademisch gebildete Philosophin. Das heißt auf Deutsch: sie „liebt die Kenntnis, die Einsicht, die Klugheit“. Frau Lengsfeld ist auch Politikerin und wurde mit dem Deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Wenn man ihre Wortmeldung zu Greta Thunberg liest, gerät man ins Kopfschütteln ob dieses Ausmaßes an sprachlicher Dummheit, ob des offensichtlichen Mangels an Realbezug. Es ist einfach ein Pamphlet der übelsten Art. Was versteht man heute unter Kindesmissbrauch? Was versteht man unter „Kindesmissbrauch der schlimmsten Art“? Für Frau Lengsfeld ist die Fahrt der 16-jährigen Greta Thunberg zum Weltwirtschaftsforum nach Davos (man könnte schon fast sagen: „zu den Gerontokraten und den Ökonomokraten“) ein Kindesmissbrauch der schlimmsten Art. Ha? Geht’s noch? Natürlich hat sie der dort versammelten Gesellschaft die Show „gestohlen“. Natürlich tut das diesen „Weltbeherrschern“ weh.  Mit Bezug auf Frau Lengsfeld bleibt nur festzuhalten: si tacuisses, philosophus mansisses. Etwas „gallig gesagt“: Frau Lengsfeld wechselte eben von der Philosophie in die Politik.  Möglicherweise wird man dabei kräftig „mental umgepolt“. Für Frau Lengsfeld ist ein Klimaaktivist böse. Was sollte man denn sein: vielleicht ein Klimapassivist, jemand der jede Klimaschädigung brav erduldet und zum dummen Stimmvieh mutiert ist? Warum hat Frau Lengsfeld in der DDR aufbegehrt? Warum war sie Politaktivistin in der DDR? Es ist Ihre persönliche Geschichte. Sie sollte dies nicht vergessen.
 
Walter Ospelt, Thal


Angriffe auf Greta Thunberg: Häme als Strategie

KOMMENTAR NOURA MAAN 28. Jänner 2019

https://derstandard.at/2000097147289/Angriffe-auf-Greta-Thunberg-Haeme-als-Strategie

FPÖ-nahes Institut: Klimawandel kein Problem, weil es Swimming Pools gibt

(Hier der Link zum Originalartikel).

Im Jahr 1540 sei die Hitze ohnehin noch schlimmer gewesen. Doch heute würden Menschen in „einem klimatisierten Haus“ sitzen, „sich per Uber Essen holen (…) oder dem eigenen Swimming-Pool erfrischen“. Das erklärt der FPÖ-nahe Think Tank „Hayek Institut“ zum Klimawandel.

Zentraler Think Tank der FPÖ

Das Hayek-Institut ist nicht einfach irgendein obskurer Verein. Es ist einer der zentralen neoliberalen Think Tanks der FPÖ. Die Leiterin des Instituts ist Barbara Kolm. Sie ist die zentrale Budgetexpertin der FPÖ und Vize-Präsidentin der Oesterreichischen Nationalbank. In der Vergangenheit wurde Kolm auch immer wieder als mögliche Ministerin für die FPÖ gehandelt.

Benannt ist das Hayek-Institut nach Friedrich August von Hayek, einem zentralen Neoliberalen und bekannten Fan der faschistischen Diktatur in Chile. Nach dem faschistischen Putsch 1973 konnten Neoliberale dort bis Anfang der 1990er Jahre ihre Ideologie auf dem Rücken der Bevölkerung testen.

Dazu ein Artikel von MICHAEL BONVALOT

https://www.bonvalot.net/fpoe-nahes-institut-klimawandel-kein-problem-weil-es-swimming-pools-gibt-579/

Die eiserne Lady des Klimawandels

http://klima.blog.nzz.ch/2012/05/18/die-eiserne-lady-des-klimawandels/

NZZ 18. Mai 2012 um 15:45 Uhr

“Was wir der Welt zurzeit antun, wenn wir Land zerstören, die Gewässer verschmutzen und in einem nie dagewesenen Ausmass Treibhausgase ausstossen – sind alles neue Erfahrung für die Erde. Es sind die Menschen und seine Aktivitäten, welche die Umwelt unseres Planeten in einer schädigenden und gefährlichen Weise verändern.”

Wer hat dies gesagt? Irgendein grüner Apologet? Oder ein Presseverantwortlicher einer Umweltschutzorganisation?

Nein, es ist Margaret Thatcher, ehemalige Premierministerin des Vereinigten Königreichs und Vorbild vieler Konservativer. Darunter auch Konservative, die oft nur noch ein müdes Schulterzucken für den Umweltschutz übrig haben. Vor allem dann, wenn die Rede auf den Klimawandel kommt.

Doch gerade an der Tatsache des Klimawandels rüttelte Thatcher, die in Oxford ausgebildete Chemikerin, nie. Ihre Reden vor der Uno sind eindrückliche Dokumente dafür. Deren Lektüre lohnt sich noch immer.

Thatcher dient deshalb auch als Kronzeugin in einem Video des Yale Forums für Klimwandel und Medien (Video siehe unten). Die Videomacher wehren sich damit gegen einen neuen Angriff des amerikanischen Heartland Institute, einem Sammelbecken sogenannter Klimaleugner.

Der “Think-Tank” schaltete anfangs Mai in Chicago eine grosse elektronische Anzeige. Darauf war zu lesen: “Glauben Sie noch immer an die Klimaerwärmung? Ich tue es.” Daneben war ein Porträt von Ted Kaczynski abgebildet. Kaczynski, bekannt als “Unabomber”, verübte in den USA mehrere Bombenanschläge, die Tote und Verletzte forderten.

Geplant waren noch andere Plakatmotive: etwa mit den Porträts von Fidel Castro oder Charles Manson, dem Anführer der Manson Family, die mehrere Menschen ermordete. Die Botschaft ist klar: Wer an die Klimaerwärmung glaubt, ist ein Tyrann, Mörder oder Verrückter. Nach 24 Stunden wurde die Kampagne abgebrochen. Sie habe die nötige Aufmerksamkeit und damit das Ziel erreicht, teilte das Heartland Institute mit.

Das Video des Yale-Forums nimmt die Kampagne geschickt auf die Schippe. Denn Thatcher war in ihrer aktiven Zeit ja alles andere als eine grüne Politikerin. Sie stand für eine neoliberale Politik, der sich, zumindest auf dem Papier, auch das Heartland Institute verschrieben hat.

Doch sie nannte die Umweltprobleme bei ihrem Namen: “The evidence is there. The damage is being done.”

111022 Skeptiker finanzieren Studie und belegen
Klimawandel

10 Thesen von Prof. Jansen

1)     Das Klima ändert sich laufend, seit Menschengedenken, ohne CO2 Antrieb

  • Warmzeiten sind Blütezeiten der Menschheit

2)     Der warm-kalt Wechsel erfolgt in harmonischen Zyklen

  • Es wird wieder kälter.

3)     Die Temperaturzyklen korrelieren mit Zyklen der Sonnen-Aktivität (Sonnenflecken)

4)  Die Zyklen der Sonnen-Aktivität ergeben sich aus Sonnen-Plasma-Gezeiten, die durch die Planeten ausgelöst werden.

  • Damit wird das Klima prognostizierbar.
  • Darüberhinaus bedingen Erdbahn-Parameter (Exzentrizität, Schiefe, Präzision) periodisch die langfristigen Eis- und Warmzeiten.

5)     CO2 ist Basis allen Lebens.

6)     CO2 verursacht keinen Treibhauseffekt.

a)  Re-Emission unwahrscheinlich.

b)  Thermalisierung mit geringem Effekt.

c)     Treibhauseffekt des CO2 gesättigt.

d)  Verdopplung der CO2 Konzentration eine Fiktion.

7)     Wasser dominiert das Wettergeschehen.

e)  Keine Verstärkung der Klimasensitivität des CO2 durch vermehrten Wasserdampf in der Atmosphäre.

f)  Schwächung der Klimasensitivität des CO2 durch vermehrte Wolkenbildung.

g)  Der Wasserdampf der Atmosphäre korreliert wiederum mit der Sonnenaktivität.

8)  Klimamodelle versagen.

h) systematische Meßfehler

i) Vernachlässigung von Periodizitäten

j) Beliebigkeit linearer Regressionen 

9)      CO2 als Indikator für die Ausbeutung von Umwelt und Dritter Welt.

10)  ‚Klimaschutz‘ als Machtfaktor.

Näheres unter blog-pjj.eu