Ist da jemand?

Bin unsicher ob es noch Sinn ergibt diesen Blog weiterzuführen. Sieht nicht so aus als dass das überhaupt jemand liest.

Wenn doch, bitte um einen entsprechenden Kommentar hier bzw. Weiterleitung der blog Adresse an mglw. interessierte Freunde und Bekannte.

Vielen Dank

Veröffentlicht von

ronald.gjurkowitsch

lebt (und arbeitet meistens) in der gemeinde hitzendorf. wenn beruflich dann in der energiewirtschaft. unterrichtet nebenbei an fh joanneum und donauuni krems. oft gut gelaunt und pflegeleicht, außer es passt ihm was nicht. linksliberal, grünaffin und hedonist

2 Gedanken zu „Ist da jemand?“

  1. Lieber Herr Gjurkowitsch,
    wie Sie sehen, lese ich Ihren Klimablog. Und ich stimme Ihnen zu, daß es verdammt wenig Reaktionen auf die diversen Artikel auf dem Blog gibt.

    Zum Teil liegt das wohl daran, daß außer Kommentaren zu Artikeln auf der Home-page in den anderen Rubriken weder Kommentare noch die Placierung eigener Artikel möglich ist, letzteres nicht einmal auf der Home-page. Von daher machte es Sinn, daß Sie mich als Skeptiker menschengemachten Klimawandels (Leugner eines Ausmaßes menschengemachten Klimawandels, das zu Gegenmaßnahmen Anlaß gibt) verlinkten – gegenseitig. Und auf meinem Blog mit einer Rubrik zum Klimawandel habe ich Kommentarmöglichkeiten implementiert. Auch hier gibt es keinerlei Anzeichen für Interesse, weder über die Aufrufpfade noch in Kommentaren. Und so, wie Sie das mangelnde Interesse aus dem Blickwinkel eines Klima-Besorgten beklagen, beklage ich das mangelnde Interesse aus der Sicht, die einen wesentlichen Beitrag des Menschen zu einem Klimawandel verneint und die Folgen der ‚Klimapolitik‘ sowohl hinsichtlich der wirtschaftlichen als auch der gesellschaftspolitischen Aspekte vermeiden möchte.

    Ich darf feststellen, daß ich die einzelnen Rubriken Ihres Blogs informativ finde und den grundsätzlichen Gedanken zu Umweltschutz weitgehend zustimmen kann (abgesehen von der emotionalen Antwort Herrn Ospelts zu Frau Lengsfeld in der Rubrik ‚andere Meinungen‘). Zustimmen kann ich insbesondere auch den meisten von Herrn Ospelt unter der Rubrik Fakten angesprochenen Problemfelder – nicht jedoch dem CO2 als angebliche Triebfeder für Klimawandel. Es fehlt auch die Historie zu Klimawandel, der Einfluß von Solarzyklen, die Blütezeiten der Menschheit in Warmzeiten und das Elend in Kaltzeiten (Hungersnöte, Pandemien, mit politischen Gegenmaßnahmen zB Hexenverbrennung in der Kleinen Eiszeit 1500 bis 1800, um den Zorn der Götter/des christlichen Gottes wegen dieser ‚Abweichler‘/Hexen zu befrieden; Kulturgeschichte des Klimas, Wolfgang Behringer, 2007). Und ich würde als Physiker gut begründen können, warum menschengemachtes CO2 in der Luft kaum Einfluß auf das Klima nimmt. Umso attraktiver fände ich, wenn man die Allokation der Kräfte auf gemeinsam erdiskutiertes Wesentliches einer Umweltpolitik bündeln könnte.

    Die vornehmlich emotional geführte Debatte um den Klimawandel beunruhigt mich. Greta spricht von Panik, die uns alle befallen muß (in Panik ist der Verstand ausgeschaltet) und Rezo verbreitet über Millionenfache Klicks: ‚Es geht hier nicht um verschiedene legitime politische Meinungen, sondern es gibt nur eine legitime politische Einstellung‘ (das hatten wir schon in einigen Diktaturen – und schon Mao hat dafür die Jugend gegen die Alten aufgehetzt; Gerhard Wisnewski ‚verheimlicht, vertuscht, vergessen‘ Kopp-Verlag, 2018). Bereiten wir als Gutmensch (positiv annotiert) für die Umwelt unbewußt und ungewollt eine Ökodiktatur vor, den Klimatismus? (WELTWOCHE Zürich : Klimatisten : Der neue grüne Kommunismus | Die Weltwoche, Nr. 17 (2019) | 25. April 2019)

    Lieber Herr Gjurkowitsch, das war ein Anfang der Diskussionen, die wohl auch Ihrer Meinung nach stattfinden sollten. Und auf meinem Blog gäb‘s dazu bereits einiges mehr, nicht nur zu Klima. Aber möglicher-/bedauerlicherweise ist es viel attraktiver, sich einem ‚-ismus‘ anzuschließen, Meinungen unhinterfragt zu teilen/liken und sich als Follower zu fühlen. So machen wir es den Meinungsmachern leicht. Auch hinter den Social Influenzern – wie fast schon der Name sagt – stehen medial verflochtene Netzwerke, keine grassroots movements (im Fall Rezo die TUBE ONE Networks GmbH für Werbekampagnen, Social Video Netzwerk der Ströer Content Group – war das eine von den Grünen beauftragte Wahlkampagne? Und welche Machtzirkel stecken hinter Greta – und benutzen sie – um das Wort Missbrauch zu vermeiden?). Was kann man also noch glauben, ohne sich mühsam selbst durch wissenschaftliche Fakten, Hypothesen und Glaubenskriege zu ackern. Ich denke, Ihr Blog sollte diesem Zweck dienen. Es weiter zu versuchen wäre der Mühe für unsere Demokratie wert. Aber uns fehlen die Influenzer für Dialog.
    Mit besten Grüßen, Peter Jansen, http://www.blog-pjj.eu

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  2. Lieber Herr Jansen, ich freue mich auf das vereinbarte persönliche Treffen im August und auf einen offenen, mit Herz und Verstand geführten Diskurs. Vielleicht finden wir ja auch gemeinsam zu guten Ideen wie wir am besten eine, an offener Gesellschaft und fact based Meinungsbildung interessierte Leserschaft daran teilhaben lassen können.

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